Frage von Schatz: Wie denkt Ihr über das Attentat auf Passaus Polizeichef Mannichl ?
Hat er gelogen? Es gibt sehr viele Ungereimtheiten, die Umstände sprächen für eine Beziehungstat. Selbst die Tatwaffe (ein Küchenmesser) stammt aus Mannichls Haushalt. Mich interessiert Eure Meinung!
@LOT75: Sollte er dann nicht vom Dienst suspendiert werden? Warum stellt man ihn nicht ganz einfach bis zur endgültigen Aufklärung frei?
@ Sir Pain: Dass man als Polizist jederzeit Gefahren ausgesetzt ist, bringt der Beruf mit sich. Aber darf man als Polizeichef lügen?
Beste Antwort:
Answer by LOT75
Die Geschichte ist ein Fake.
Unbedingt lesen:
http://www.focus.de/politik/deutschland/fall-mannichl-oberstaatsanwalt-spricht-von-merkwuerdigkeiten_aid_360986.html
+
http://www.focus.de/politik/deutschland/fall-mannichl-verfassungsschutz-ohne-hinweise-auf-neonazis_aid_361021.html
Antworten Sie selbst in den Kommentaren!



mir kommt auch in der Sache manches rätselhaft vor, man hat es gleich alles nach rechts geschoben. Man sollte solche Äußerungen in einem demokratischen Staat sein lassen bevor eindeutige Beweise da sind.
Es ist kein Zweifel dass es ein großes Verbrechen ist jemanden nieder zu stechen, so ein Mann hat wie bestimmt viele Feinde.
Wer sich in Gefahr begibt, der kommt darin um. Und Polizisten gleich welchen Dienstgrades begeben sich immer wieder in Gefahr, das ist deren Job.
Was im Endeffekt bei Mannichl passiert ist? Beziehungsdrama oder was auch immer? Ich denke, das ist mir strunzegal.
Auch ich behaupte das er gelogen hat, aber für so etwas ist die Presse ja immer zu haben. Die Beweise das es diese oder jene waren steht ja nicht mehr zur Debatte. Mich wundert das C. Klahr nichts zugeschoben wurde. Ob wohl er noch im Gefängnis war bzw. unter Beobachtung steht. Das ganze steht auf sehr wackeligen Füßen.
Ist das nicht ein bisschen zu früh,jetzt Herrn Mannichl schon vor zu verurteilen.
Die Bild-Zeitung lässt grüßen.
Derzeit noch alles Sepkulation. Fakt ist, daß die ursprüngliche Sonderkommision abgezogen wurde und der Fall dem BKA übermittelt wurde – diebei Null beginnen und in a l l e Richtungen ermitteln, also Beziehungstat, Täter aus linker Szene und auch aus der rechten Szene alles ist möglich.
Ich finde gut das sie mittlerweile auch in seinen Umfeld suchen. Die ganze Geschichte war mir von Anfang an nicht geheuer. Wenn einer ein Attentat vor hätte, wäre er doch wohl von vorne herein bewaffnet. Auch wenn er das Messer dort gefunden hätte, hätte der täter es doch alleine aus dem Grund von Spuren mitgenommen und wo anders entsorgt.
Was wird wohl mit ihm passieren, wenn sich rausstellt das er die rechteszene zum Schutz seiner eigenen Familie vorgeschoben hat. werden die sich dann wohl an ihm rächen. Ich könnte dann verstehen, wenn er dann was auf die Glocke bekäme.
Abwarten und Tee trinken,mehr gibt es dazu nicht zu sagen.
@Lot75:Die eigene Meinung ist alles andere als eine verlässliche Quelle.
Merkwürdig finde ich die Tatumstände schon. Warum hat der Angreifer keine eigene Waffe benutzt und stattdessen eines so “unsichere” Waffe wie ein Messer ? Und die Geschichte mit dem Lebkuchenmesser vor der Haustür ? Irgendwie ist die ganze Geschchte nicht ganz koscher. Aber ich will Mannichl nicht vorverurteilen. Warten wir´s ab.
Auch ich habe eine endlose lange Reihe von Fragezeichen vor meinem Geistigen Auge.
Wie hier schon mehrfach erwähnt, die Sache mit der Tatwaffe: Kein Mensch plant einen wie auch immer gearteten Anschlag, ohne sich inkl. erforderlicher Tatmittel vorzubereiten.
Außerdem gehe ich davon aus, dass eine “politisch motivierte” Tat eine öffentliche “Bekennung” nach sich zieht. (Wäre Mannichl Opfer einer persönlichen Vergeltung, wüsste nicht nur er selbst warum, sondern es würde hervorragende Ermittlungsansätze geben, die schnell zum Motiv und Täter führen würden. Fällt also für mich auch aus.)
Eine interessante Überlegung ist doch vielmehr: Welches Motiv hätte ein Opfer, den Täter zu schützen und die Ermittlungen in eine falsche Richtung zu führen? Eigentlich nur zwei denkbare:
Persönliche Beziehung zum Täter (z.B. Familie) oder aber die Befürchtung oder Klarheit, dass bei Aufklärung der Tat (sinnbildlich) irgendwelche “Leichen” aus dem eigenen Keller ins Licht der Öffentlichkeit rücken.
Leider ist das Thema wegen der mutmaßlich rechtsradikalen Komponente sehr emotional geladen. Man muss versuchen, sich den Sachverhalt einmal völlig losgelöst an einem völlig anderen Ort der Welt vorstellen. Ich glaube, bei objektiver Betrachtung würden auch bei den größten Skeptikern (im Sinne des Festhaltens an der Ursprungstheorie) die eine oder andere Frage aufkommen.
Und das sehe ich nicht als Vorverurteilung, sondern als laienhafte Überlegung und Abwägung.
Im übrigen weiß doch sowieso kein Mensch, welche Ermittlungsansätze es wirklich gibt, und von welchen Tatumständen das BKA zur Stunde tatsächlich ausgeht.
Wer weiß, vielleicht entschlummert das Thema auch ganz heimlich still und leise aus den Medien, weil “kein Täter ermittelbar ist”…? Und der Betroffene zieht sich aus dem Amt zurück, weil er mit der Belastung des Erlebten nicht umgehen kann…?
Und ich persönlich habe ohnehin aufgehört zu glauben, dass sich publizierte Wahrheiten zwangsweise mit den tatsächlichen Wahrheiten decken müssen.
Daß sich alle Nazis sofort draufstürzen war ja klar…
Wenn schon Verschwörung, dann könnte man mittlerweile fast glauben, daß es von ihnen inszeniert wurde…